Schlagwort: (Melanie Jaeger-Erben)

Für die aktuelle Ausgabe der SUPERillu spricht Melanie Jaeger-Erben darüber, wie wichtig die Einstellung zu den eigenen Geräten ist: „Wenn wir Dinge wertschätzen und pfleglich behandeln, werden wir sie auch lange Zeit nutzen können.“

Melanie Jaeger-Erben spricht im Deutschlandfunk-Beitrag zu Wertewandel für den Klimaschutz und über das Projekt "Lang lebe Technik". Dabei geht es darum, welchen Einfluss unsere Werte und Einstellungen auf die Klimawende haben. Wie lassen sich Werte verändern damit ein nachhaltiger Wandel gelingen kann?

Am 3. März (19:20 Uhr) spricht Melanie Jaeger-Erben bei Kulturzeit extra auf 3sat über die Grenzen des Wachstums und die Klimakatastrophe. Neben Frank Schätzing, und "Club of Rome"-Mitglied Stefan Brunnhuber, berichtet Melanie Jaeger-Erben über (neue) Konzepte für mehr Nachhaltigkeit und Verzicht.

Die vorliegende Repräsentativerhebung bietet Daten für den Raum Deutschland zu den Themen Nutzungsdauer, Geräteausstattung, sowie Wahrnehmungen und Praktiken zum Umgang mit Smartphones und Waschmaschinen über die Phasen der Produktnutzung hinweg.

Melanie Jaeger-Erben im Interview mit Christian Wildt vom rbb Inforadio - Ein Beitrag zur Themenwoche "Upcycling" des rbb Inforadios vom 19.4.2021.

In dem Rbb Inforadio Podcast "Wie dem Klimawandel begegnet werden kann - #11" der Langen Nacht der Wissenschaften wird Melanie-Jaeger-Erben zu Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels befragt.

Die vorliegende Repräsentativerhebung bietet Daten für den Raum Deutschland zu den Themen Nutzungsdauer, Geräteausstattung, sowie Wahrnehmungen und Praktiken zum Umgang mit Smartphones und Waschmaschinen über die Phasen der Produktnutzung hinweg. Diese sollen zum einen den Status Quo zeigen, sind für die Arbeit der Forschungsgruppe aber auch im Kontext der Forschung für Nachhaltigkeit interessant. Daher lassen sich die Daten auch vor dem Hintergrund einer normativen Nachhaltigkeitsperspektive betrachten: Welche Potentiale für nachhaltigen Konsum im Sinne langer Nutzungs- und Lebensdauern liegen vor, welche Veränderungsbedarfe oder –potentiale finden sich vor diesem Hintergrund? Im Fazit sollen einige Schlaglichter auf diese Fragen geworfen werden.

Academic literature on circular economy describes repair as an important strategy to prolong the lifetime of products. However, repair is often analyzed in terms of business models or product designs and tend to underestimate the role of consumer practices and routines. The paper adds to the growing body of consumer research on repair with a particular focus on the relation between past repair behavior, product usetimes and different product types .

The study was published in the Journal of Cleaner Production Volume 286.

How can the digitalisation support reparability and repair activities? What is the value of data from repair shops? Should we gather more data? What are prerequisites for large scale data collection and analysis? The study provides fundamental knowledge on potentials and limits of repair data for specific repair applications relevant to different stakeholders. 

Seit dem ersten Treffen am 9. November 2009 – dem 20. Jahrestag des friedlichen Falls der Berliner Mauer – haben sich die Falling Walls Conference und die Berlin Science Week zu einem Schauplatz für wissenschaftliche Durchbrüche entwickelt. Im Zentrum steht die Kernfrage: Welche Mauern in Wissenschaft und Gesellschaft sind die nächsten, die fallen?

Der wissenschaftliche Artikel im „Journal of Cleaner Production“ von Sabine Hielscher und Melanie Jaeger-Erben soll Einblicke geben, wie Menschen bei sich zu Hause alltäche und außer-alltägliche Reparaturen durchführen. 

Why is it so difficult and complex for existing companies to implement circular business models? What do corporations require to successfully initiate and navigate circular business model innovation? Florian Hofmann and Melanie Jaeger-Erben pursued these questions in the recently published article „Organizational transition management of circular business model innovations“.

This chapter presents some conceptual reflections as well as empirical results from interdisciplinary research on the causes and drivers of obsolescence of consumer goods, particularly electronic devices. We will describe discursive and material practices in (re)producing obsolescence based on conceptual and empirical insights. Finally, the problem of one-sided or linear explanatory models and causal attributions is pointed out, and a systemic perspective on obsolescence is outlined.

 

 

Repair initiatives have attracted increasing attention as a potential source for addressing a variety of sustainability challenges. Less evident are social scientific analysis about people repairing objects at home. This paper aims to provide insights into how people, who come together to fix objects in repair initiatives perform domestic repair. It does this by drawing upon works within sociological theories of consumption and media studies that concern themselves with examining the performance of everyday routines and how people adapt, integrate, use and/or reject objects in everyday life.

The study was published in the Journal of Cleaner Production Volume 278. It can be accessed here .

Melanie Jaeger-Erben ist Gast im Present Futures Forum Webcast der TU Berlin und spricht über kooperatives Forschen, Reparierkultur und Nachhaltigkeit. Ebenso geht es um die Gestaltung von Zukünften und Dialog mit Bürger*innen.

Wer verstehen will an welcher Stelle die Lebensdauer von Produkten definiert wird, muss das gesamte Leben des Technikproduktes betrachten. Es lohnt sich einen Blick auf den Lebensweg von der Wiege (Design und Herstellung) bis zur Bahre (Müllkippe? Recyclinghof?) zu werfen ...

Viele Menschen denken, dass es wichtig ist, ein Gerät lange zu nutzen. Aber tun sie das auch? Oft erwarten Menschen von ihren Geräten eine lange Nutzungdauer, nutzen ihr Gerät aber gar nicht so lange wie es möglich wäre. Woran das liegt, zeigen unser Studienergebnisse ...

Wenn das noch funktionierende Gerät gegen ein Neueres ausgetauscht wird, wird oft von "modischer Obsoleszenz" gesprochen. Dabei gilt: Neu ist immer besser. Doch woher kommt diese Annahme und ist neue Technik tatsächlich besser als alte?

Die 'geplante Obsoleszenz', das heißt der bewusste Einbau von Fehlern und Sollbruchstellen wird in den Medien immer wieder angeprangert. Dabei kursieren seit vielen Jahren immer ähnliche Geschichten. Wir haben in der Forschungsgruppe rund 200 Artikel aus regionalen und überregionalen Zeitungen zum Thema Kurzlebigkeit ausgewertet.

Obsoleszenz = Kurzlebigkeit? Genau! Wir nutzen den Begriff Obsoleszenz, wenn wir von einer verkürzten Lebens- und Nutzungsdauer von Elektronikgeräten sprechen. Dabei müssen die Wechselwirkungen zwischen drei Faktoren berücksichtigt werden ...

How can the digitalisation support repairability and repair activities? What is the value of data from repair shops? Should we gather more data? What are prerequisites for large scale data collection and analysis? The study provides fundamental knowledge on potentials and limits of repair data for specific repair applications relevant to different stakeholders. An unfiltered dataset was obtained from an independent repair shop and an explorative data analysis approach was applied to clean, visualize and analyse the data.

The study was published in the Journal of Cleaner Production Volume 281. It can be accessed here .

Do-It-Yourself – Reparieren als Antwort auf die Wegwerfgesellschaft„- ein Podcast-Beitrag mit Beteiligung von Melanie Jaeger-Erben/OHA (ab Minute 34) ist am 7.12.2019 erschienen. 

In two studies we explored how electronic devices’ use times are influenced or “made” by users and their (d)evaluation and usage practices. Research questions were: What meanings do users attribute to use time? How are these meanings linked to realized, expected and ideal use time? Is use time linked more to attitudes and meanings or to situational factors such as social and material setting? Communicative, symbolic and setting-related predictors of washing machines’ and smartphones’ use time were tested with multiple regressions.

The study was published in 3rd PLATE 2019 Conference proceedings.

Vor dem Hintergrund einer kritischen Perspektive auf gegenwärtige Systeme der Konsumption und Produktion versucht der Band, Konzepte des Circular Economy hinsichtlich ihres Potentials für eine sozial-ökologische Transformation zu beleuchten. Dabei wird der einseitige Fokus auf Wirtschaft und Technologie kritisch diskutiert und das Zukunftsszenario einer Circular Society skizziert, das Konzepte sozialer Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit einbezieht.

Die Konferenz »Bits & Bäume« (2018 in Berlin) bot das bis dato größte Debattenforum für Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Als Teil des Sammelbands zeigt dieser Artikel wie die Digitalisierung den sozial-ökologischen Wandel voranbringen kann.

Eine neue Imagebroschüre der Forschungsgruppe Obsoleszenz stellt die Circular Society vor: Eine ganzheitliche und nachhaltige Vision einer Wirtschaft, die ein Gleichgewicht zwischen Öko-, Technologie- und Soziosphäre schafft.

Smartphones offer a wide spectrum of features and functions, are subject to fast technological progress, and have short production and replacement cycles. Prolonging their use-times through modular design can have a significant effect on their environmental impact. This cannot be achieved solely by producing robust and durable devices, because smartphone use-times are closely linked to their functional performance and symbolic meaning. Modularity strategies change the technological principles of existing devices, but also the human-object relationship between users and their smartphones. 

The article was published in The Journal of Cleaner Production, Volume 223, Pages 57-66. Parts of it can be accessed here.

Der Kerngedanke des Circular-Economy-Ansatzes besteht darin, das gegenwärtige lineare wirtschaftliche Wertschöpfungsmodell (Rohstoffextraktion – Produktherstellung – Nutzung – Entsorgung) der im Globalen Norden verorteten Gesellschaften durch zirkulär ausgerichtete Konsum- und Produktionsformen (Reduktion – Wiederverwendung – Recycling) zu ersetzen.

In jüngster Zeit wird von einer zunehmenden Anzahl unterschiedlicher Akteure aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft die Circular Economy (CE) als Verwirklichungsansatz einer kohlenstoffarmen und ressourcenleichten Gesellschaft diskutiert. Der Kerngedanke des Ansatzes zielt darauf ab, die wirtschaftlichen Produkt- und Materialflüsse zirkular zu strukturieren und auszurichten.

Der Beitrag erschien in Rogall. H. et al (2018): Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie auf den Seiten 217-229.

In jüngster Zeit wird von einer zunehmenden Anzahl unterschiedlicher Akteure aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft die Circular Economy (CE) als Verwirklichungsansatz einer kohlenstoffarmen und ressourcenleichten Gesellschaft diskutiert.

Nachhaltigkeit gilt als erstrebenswertes gesellschaftliches Ziel. Doch wie der Weg in eine nachhaltige Zukunft aussehen soll, ist umstritten. Als spannungsvoll erweist sich nicht nur das Verhältnis zwischen den verschiedenen politischen Steuerungskonzepten und wissenschaftlichen Modellbildungen. Auch die Frage, wer im Zusammenspiel aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft für eine nachhaltigkeitsorientierte Transformation der Gesellschaft zuständig ist, wirft Kontroversen auf.

While transdisciplinarity offers a way to tackle complex social-ecological challenges, transdisciplinary research is a challengingtask in itself. The integration of research methods across academic disciplines, the collaboration between researchers andpractitioners, and the need to balance societal and disciplinary academic impacts pose many difficulties even to experienced applied scientists and even more so to early-career researchers. Drawing on existing literature, an early-career researcher workshop, and our own experience as junior researchgroup leaders, we discuss specific challenges and respective solution strategies of transdisciplinary research within the context of sustainability.

This article was published in GAIA - Ecological Perspectives for Science and Society (4/2018), pages 379 till 386. It can be accessed here

Die Diskussion um transformative Wissenschaft (TW) in GAIA umfasst mittlerweile eine ganze Serie unterschiedlicher Beiträge. Was aus unserer Sicht bisher fehlt, ist eine vergleichende Betrachtung dessen, was einerseits diskursiv als TW verhandelt wird und was andererseits die Praxis transformativer Forschung
(TF) konstituiert. Diese erfolgt in dieser Reaktion auf fünf Beiträge zum Thema Transformative Wissenschaft in GAIA. 

Die Feststellung, dass Menschen mit ihrem Lebensstil eine wichtige Verantwortung für nachhaltige Entwicklung tragen, findet sich bereits im Brundtland-Bericht »Our common future« von 1987. Seitdem hat sich der Begriff der umweltbewussten oder später der nachhaltigen Lebensstile in der Umweltdebatte fest verankert und ist zu einer »politischen Beschwörungsformel« (Lange 2005, S. 15) avanciert.

Nachhaltigkeit gilt als erstrebenswertes gesellschaftliches Ziel. Doch wie der Weg in eine nachhaltige Zukunft aussehen soll, ist umstritten. Als spannungsvoll erweist sich nicht nur das Verhältnis zwischen den verschiedenen politischen Steuerungskonzepten und wissenschaftlichen Modellbildungen.

Subsequently we present an alternative praxeological approach to obsolescence than the usual rational choice related explanations. The closing section discusses opportunities to increase a product’s “aordance” to be kept alive longer.

This paper discusses both aspects – material culture and human-object relationship – with relation to the highly-contested term obsolescence. Starting with the observation that obsolescence received most public attention in times of crisis, we report results of an analysis of current media discourses. Subsequently we present an alternative praxeological approach to obsolescence than the usual rational choice related explanations.

The contribution was part of PLATE – Product Lifetimes And The Environment.

Reaktion auf J.Howaldt und M.Schwarz in GAIA 26/3 (2017): Die Mechanismen transformativen Wandels erfassen. Plädoyer für ein praxistheoretisches Konzept sozialer Innovationen. 

Obsoleszenz verstanden als vorzeitige Veralterung oder frühzeitiger Verschleiß von Produkten, wurde im 20. Jahrhundert zu verschiedenen Zeitpunkten intensiv als gesellschaftliches Problem thematisiert, wobei beobachtet wird, dass diese Thematisierungen insbesondere in Zeiten kritischer Wendepunkte der Massenkonsumgesellschaft geschehen. Mit Einbruch des 21. Jahrhunderts kommt der Kurzlebigkeit von Produkten insbesondere im Elektro(nik)bereich eine besondere Aufmerksamkeit zu, unterstützt durch mediale Berichterstattungen und Inszenierungen sowie zivilgesellschaftliche Initiativen und Kampagnen.

 

Deskriptive Auswertung einer repräsentativen Online- Befragung in Deutschland in 2017 der Nachwuchsgruppe Obsoleszenz zu den Erwartungen und Erfahrungen im Kontext von Langlebigkeit bei Elektronikgeräten. Welche Erwartungen haben Konsumentinnen und Konsumenten an die Nutzungs- und Lebensdauern von alltäglich genutzten Elektronikgeräten wie Smartphones und Waschmaschinen? Welche Rolle spielen langlebigkeitsrelevante Kriterien beim Kauf der Geräte? Wie fördern Konsumentinnen und Konsumenten die Langlebigkeit von Produkten bei der Nutzung, zum Beispiel durch adäquate Pflege und Wartung?

Das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Natur und die Rückwirkungen, die gesellschaftliche Eingriffe in die Natur auf die natürlichen Lebengrundlagen der Gesellschaft haben, werden bei wenigen Themen so virulent, wie in der Ressourcenfrage. Veröffentlichungen nationaler und internationaler Institutionen zeigen die problematischen sozialen Produktionsbedingungen in den Herstellerländern, die ökologischen Kosten steigender Produktion und die erhebliche Zunahme an – oft illegal exportierten – Elektroschott.

Wissenschaftler und Praktiker aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, die sich mit dem nachhaltigen Wirtschaften beschäftigen, wissen, dass die derzeitige Form der Ressourcennutzung nicht zukunftsfähig ist. Daher geht es darum, in den kommenden Jahrzehnten einen Transformationsprozess zu einer ressourcenleichten Gesellschaft durchzuführen. Erschienen in: Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie 2016/2017. Metropolis-Verlag für Ökonomie Gesellschaft und Politik GmbH.

Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, die sich mit dem nachhaltigen Wirtschaften beschäftigen, wissen, dass die derzeitige Form der Ressourcennutzung nicht zukunftsfähig ist. Die Endlichkeit der natürlichen Ressourcen kann zu wirtschaftlichen Problemen aufgrund von stark steigenden Preisen, der Zerstörung natürlicher Kreisläufe und gewaltsamen globalen Konflikten führen

The Earth Summit on Sustainable Development in 1992 brought about a fundamental shift in the mandate of environmental policy. How to protect the environment and nature from citizens was no longer the main issue. Rather, the focus was how to organize majorities among citizens for a collective effort on a societal transformation towards sustainability. The environmental effects of citizenseveryday routines of consumption came into focus and ways of inuencing them were sought. In this paper, one of the strategies German environmental policy employs for observing the everyday consumption of citizens is analyzed. 

The paper can be accessed here