In jüngster Zeit wird von einer zunehmenden Anzahl unterschiedlicher Akteure aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft die Circular Economy (CE) als Verwirklichungsansatz einer kohlenstoffarmen und ressourcenleichten Gesellschaft diskutiert. Der Kerngedanke des Ansatzes zielt darauf ab, die wirtschaftlichen Produkt- und Materialflüsse zirkular zu strukturieren und auszurichten. Idealtypisch wird der Wandel der wirtschaftlichen Strukturen durch die Umsetzung einer CE so beschrieben, dass durch neuformierte Geschäftsmodelle und kreislauforientierte Produktgestaltung innovative Konsum- und Nutzungsmuster entstehen, die sich durch die voranschreitende Digitalisierung rasant ausbreiten und effektiv umsetzen lassen. Gerade weil die CE durch ihre angestrebte Ausrichtung eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft begünstigen soll, ist eine kritische Auseinandersetzung der mit ihr verbundenen Wandlungsprozesse sowie ihrer Voraussetzungen und Wirkungen zwingend notwendig. Der vorliegende Beitrag reflektiert daher den CE-Ansatz vor dem Hintergrund einer sozial-ökologischen Transformation mit dem angestrebten Ziel, Elemente zur konzeptionellen Weiterentwicklung der CE zu entwerfen, um somit einen möglichen Baustein zur Realisierung der Nachhaltigen Ökonomie zu entwerfen.
Der Beitrag erschien in Rogall. H. et al (2018): Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie auf den Seiten 217-229.
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